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Pressespiegel SV Görlitz 1990

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Starker Auftritt in Berlin

Görlitzer Mädchen unter den Top-Ten in Deutschland

Zu einem wahren Höhepunkt gestaltete sich für die Mädchen des Görlitzer Joliot-Curie-Gymnasiums das Deutschland-Finale im Schulschach. Unter den 16 Landesmeisterteams, die sich für Berlin qualifizierten, war die Mannschaft die jüngste Vertretung. Bereits die Qualifikation galt für Sachsens Landesmeister als große Überraschung. Dementsprechend frei spielten die vier Mädchen in der deutschen Hauptstadt auf und sorgten dabei mehrfach für Furore.
Der Auftakt konnte mit dem deutlichen 3,5:0,5-Sieg gegen das Gymnasium Ottweiler nicht besser laufen. Alle vier Görlitzerinnen punkteten gegen Saarlands Meistermannschaft. Mit dem 2:2 gegen das Gymnasium Neureut aus Karlsruhe und dem anschließenden 3:1-Erfolg über das Greselius-Gymnasium aus dem niedersächsischen Bramsche lagen die Neißestädterinnen zwischenzeitlich sogar auf dem dritten Platz.
Gegen die übermächtigen Gegner aus Thüringen und Schleswig-Holstein folgten schließlich die erwarteten Niederlagen. Ging beim 0:4 gegen das Albert-Schweitzer-Gymnasium aus Sömmerda gar nichts, so schlitterten die Görlitzerinnen gegen das Gymnasium Kaltenkirchen knapp an einer weiteren Überraschung vorbei. Spätestens in diesem Spiel wurde der große Altersunterschied zu den bis zu zwanzig Jahre alten Gegnerinnen deutlich. Am Ende setzte sich die größere Cleverness der Rand-Hamburgerinnen mit 3:1 gegen das beherzte Spiel der Mädchen vom Curie-Gymnasium durch. Vor allem die erst elfjährige Katharina Weiß und die 14-jährige Grit Konetzke waren nicht chancenlos.
Im letzten Meisterschaftsabschnitt sollte noch einmal viel Spannung aufkommen. Durch den 3:1-Sieg gegen Bayerns Meister von der Mädchen-Realschule Aschaffenburg erspielte das Curie-Gymnasium aus Görlitz sogar die Chance, in der Schlussrunde um Platz drei mitzukämpfen. Das klar favorisierte Konrad-Adenauer-Gymnasium aus Langenfeld in Nordrhein-Westfalen wurde seiner Rolle jedoch vollauf gerecht und ließ keine Zweifel an seinen Siegabsichten, die Platz drei bedeuteten, aufkommen. Katharina Seener sorgte mit ihrem Unentschieden für den Ehrenzähler beim 0,5:3,5. Beim Kampf um „alles oder nichts" fiel die Niederlage am Ende allerdings etwas zu hoch aus.
Mit dem ausgeglichenen Punktekonto von kaum für möglich gehaltenen 7:7 Punkten etablierte sich das Joliot-Curie-Gymnasium unter den besten zehn Mannschaften Deutschlands. Der Titel ging an das Schach-Leistungszentrum des Gymnasiums Erkner aus Brandenburg. Dahinter folgte das Theresianum Mainz. Den zehntplazierten Görlitzerinnen gehört zweifellos die Zukunft, können sie doch auf Grund des niedrigen Altersdurchschnitts im Gegensatz zu fast allen anderen Teams noch mehrere Jahre in dieser Besetzung antreten. Alle vier Mädchen wuchsen in Berlin über sich hinaus. In der Aufstellungsreihenfolge Daniela Grau, Katharina Weiß, Grit Konetzke und Katharina Seener wurde das sächsische Schulschach hervorragend vertreten. Aus der Mannschaft ragte Katharina Seener mit 4,5 Punkten noch besonders heraus. (awß)

Quelle: Sächsische Zeitung vom Mai 2001

© 2001-2005 Anett Sänger *** Schachverein Görlitz 1990 e. V.
letzte Aktualisierung am 02. Januar 2005